Ost-West-Dächer gelten als zweite Wahl — zu Unrecht. Für Eigenverbrauch und Netzverträglichkeit sind sie oft die bessere Wahl als reine Südausrichtung.
Flacheres, breiteres Ertragsprofil
Eine Ost-West-Anlage liefert morgens und abends Strom statt einer schmalen Mittagsspitze. Das Ertragsprofil passt besser zum typischen Haushaltsverbrauch — mehr Eigenverbrauch bei kleinerem Speicher.
Mehr Module aufs Dach
Ost-West-Belegung erlaubt oft mehr Module je Fläche, weil die Reihen enger stehen können. Das kann den geringeren spezifischen Ertrag je kWp mehr als ausgleichen.
Richtig simulieren
Wichtig ist eine ausrichtungsabhängige Ertragskurve statt eines pauschalen Südwerts. Nur so stimmt die Wirtschaftlichkeit — und der Kunde erlebt später keine Enttäuschung.