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Wärmepumpe mit PV kombinieren: Sektorkopplung, die sich rechnet

PV-Strom in Wärme umwandeln statt teuer einzuspeisen: wie Wärmepumpe, Speicher und Photovoltaik zusammenspielen — und was das für die Auslegung bedeutet.

Die spannendsten Projekte verbinden Strom und Wärme. Eine Wärmepumpe hebt den Eigenverbrauch der PV-Anlage deutlich — statt Überschuss für ein paar Cent einzuspeisen, wird er zu günstiger Heizwärme. Diese Kopplung will aber sauber ausgelegt sein.

Warum die Kombination lohnt

Eine Wärmepumpe verbraucht je nach Gebäude mehrere tausend Kilowattstunden Strom im Jahr. Ein Teil davon lässt sich mit PV-Überschuss decken — vor allem in der Übergangszeit. Das erhöht den Eigenverbrauch und verkürzt die Amortisation beider Anlagen.

Der Winter bleibt ehrlich

Im Hochwinter liefert die PV wenig, während die Wärmepumpe am meisten braucht. Wer mit einer Jahresbilanz „100 % solar geheizt" wirbt, führt Kunden in die Irre. Eine stündliche Simulation zeigt den tatsächlichen solaren Deckungsanteil über die Monate — das ist die ehrliche Zahl fürs Angebot.

Auslegung: worauf es ankommt

  • Heizlast nach DIN EN 12831 als Basis der Wärmepumpen-Größe
  • JAZ/SCOP realistisch ansetzen — nicht den Laborwert
  • Pufferspeicher und Vorlauftemperatur bestimmen die Effizienz
  • PV eher etwas größer, damit die WP mitversorgt wird
  • Speicher hilft, verschiebt den WP-Verbrauch aber nur begrenzt

Steuerung schlägt Speichergröße

Ein riesiger Batteriespeicher, um die Wärmepumpe nachts zu betreiben, rechnet sich selten. Meist bringt eine intelligente Ansteuerung — Wärmepumpe läuft bevorzugt bei PV-Überschuss — mehr als jede zusätzliche Kilowattstunde Batterie.

Im FlowVolt-Beratungs-Trichter fließen Wärmepumpe und E-Auto direkt in die Verbrauchs- und Wirtschaftlichkeitsrechnung ein — der Kunde sieht die Kopplung als eine Zahl, nicht als drei getrennte Anlagen.

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