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PV-Wirtschaftlichkeit richtig berechnen — worauf es ankommt

Amortisation, Eigenverbrauch und Rendite ehrlich rechnen: die Stellschrauben, die eine seriöse Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ausmachen.

Kunden entscheiden über Zahlen. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, die zu optimistisch ist, fällt spätestens im Betrieb auf — und kostet Vertrauen. Diese Faktoren gehören in eine ehrliche Betrachtung:

Eigenverbrauch statt Faustquote

Der Eigenverbrauch ist der größte Hebel. Statt pauschal „30 %" anzusetzen, liefert eine stündliche Energiefluss-Simulation aus Lastprofil, PV-Kurve und Speicher-Dispatch einen realistischen Wert — inklusive Wärmepumpe und Wallbox.

Strompreis & Steigerung

  • Aktueller Bezugspreis (€/kWh)
  • Einspeisevergütung nach EEG
  • Angenommene jährliche Strompreissteigerung
  • Betrachtungszeitraum (meist 20 Jahre)

Degradation nicht vergessen

Module verlieren über die Jahre Leistung. Wer die Degradation und die 20-Jahres-EEG-Grenze im kumulierten Nutzen berücksichtigt, rechnet belastbar statt schöngerechnet.

Finanzierung transparent zeigen

Bei Finanzierung gehören Gesamtaufwand und Zinsanteil auf den Tisch. Eine monatliche Rate neben der Ersparnis macht das Angebot für den Kunden greifbar.

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