Die Einspeisevergütung ist neben dem Eigenverbrauch der zweite Ertragsbaustein. Für die Wirtschaftlichkeit im Angebot musst du sie korrekt ansetzen.
Teil- vs. Volleinspeisung
Bei Teileinspeisung wird nur der Überschuss vergütet, der nicht selbst verbraucht wird — hier zählt der Eigenverbrauch am meisten. Bei Volleinspeisung fließt der gesamte Ertrag ins Netz, zu einem höheren festen Satz.
Feste Vergütung oder Direktvermarktung
Kleinere Anlagen erhalten meist die feste Einspeisevergütung. Ab einer bestimmten Größe wird die Direktvermarktung verpflichtend — mit Marktprämie statt festem Satz.
Im Angebot sauber ansetzen
In der Wirtschaftlichkeitsrechnung gehören der aktuelle Vergütungssatz, der prognostizierte Eigenverbrauch und die Betrachtungsdauer zusammen. Die 20-Jahres-Grenze der EEG-Förderung sollte im kumulierten Nutzen abgebildet sein.